Feb 27, 2007

Sunrise und Loa Campus


Hej! Da wir nicht wussten, was wir sinnvolles mit einem Vormittag und einem Mietwagen anfangen sollen, sind Schmidti und ich der Empfehlung eines Reiseführers gefolgt und haben den Diamond Head zu nachtschlafender Zeit erklommen um den Sonnenaufgang zu verfolgen (zur Abwechslung ist es etwas wolkig gewesen!-) Bilder gibt es hier...


Die Passatwinde haben inzwischen aufgehört zu wüten, Mid-Term-Exams, Quizzes, Paper und leichte hangovers lassen aber trotzdem kaum Zeit für Strandausflüge. Dafür erste Bilder vom kuscheligen HPU Loa Campus (dreisterweise geklaut von Steffen - Danke!).

Feb 11, 2007

ProBowl

NFL All Star Game mit 50.410 Zuschauern im Aloha Stadium


...schönes Spiel mit seinen Längen - völlig untypisch für Football, dafür aber mit schönen Cheerleadern und verrückten Fans. Zwischendurch musste ich wirklich mit dem Schlaf kämpfen, aber das vierte Viertel hat dann wieder alles wett gemacht. Bilder von der Pro Bowl Block Party mit Miss Hawaii am Vorabend und vom Spiel gibt es zur Abwechslung im Fotoalbum.

Anschliessend bin ich innerhalb meiner WG in ein grösseres Zimmer mit eigenem Bad gezogen. So eine Woche ohne Umzug wäre ja auch verdammt Langweilig... Hier die Bilder von der Wohnung / dem Haus / meinem Zimmer!

Feb 9, 2007

Bowle

Vergangenes Wochenende hatte ich verdammt viel Hausaufgaben, hätte jeweils ca. 4 Studen beansprucht, zum Glück konnte ich zwei Fächer zusammenlegen...


...musste mir für die Fächer "International Business Management" und "Advertising" jeweils den Superbowl anschauen (natürlich wegen den Werbespots)! Hätt' man als aufrechter Amerikaner ja sonst nicht gemacht, aber gut. Natürlich war ich strebsam und habs mir mit Schmidtchen, Tabi, Nici, Josef, Janettsche, Chips, Karotten und Bier vor dem Ferseher gemütlich gemacht...

Skuril ist, dass sich manch ein Ami den Bowl wohl eher wegen den Werbespots als wegen dem Spiel ansich anschaut. Das Ganze nimmt dann solche Ausmaße an, dass Pappa Johns in seinen Zeitungsanzeigen wirbt, dass man seine Pizza am Tag vor dem Event ordern kann um kein Commercial zu verpassen. Unglaublich, aber wahr. Die Spots sind teilweise richtig gut, werden größtenteils nur für den Superbowl produziert und sind tagelang Gesprächsthema in den Nachrichten... Natürlich werden sie meinen Lesern nicht vorenthalten: Bei AdCritic.com und ifilm.com kann man sich bei akuter Langeweile alle noch einmal anschauen. Favoriten? Snickers (nicht ganz soo toll, aber interessant, weil am nächsten Tag zurückgezogen, da sich der Verband der Schwulen und Lesben eingeschaltet hat), Blockbuster und BudLight (die in so ziemlich jede Werbepause mit unterschiedlichen Spots gerockt haben).

Und es geht weiter mit den Bowlen! Morgen schau ich mir den NFL ProBowl (All Star Game der NFL) im Aloha Stadium an... Heute Abend ist aber erstmal "Pro Bowl All-Star Block Party" in Waikiki - was wohl soviel heisst, wie Cheerleader aus nächster Nähe angaffen! ...und meine neue Digi-Cam ist angekommen (die alte hatte Sand im Getriebe - ernsthaft). Es wird also bald wieder etwas farbiger hier...

Feb 7, 2007

Upside down

Aloha Freunde und Gönner!

Nach einer kleinen Kreativpause erstatte ich heute mal Meldung, was die letzten Wochen so passiert ist... Einiges!

Umzug #1

Nachdem meine erste Bleibe mehr die Größe einer Hundehütte als die eines Zimmers hatte und sich die Möglichkeit ergab ein schönes WG-Zimmer in noch schönerer Lage zu ergattern, habe ich beschlossen umzuziehen. Problem war nur, dass das Zimmer erst ab Februar frei geworden ist und ich aus der alten Wohnung Mitte Januar raus musste. So mussten sich Waikikinici und meine Wenigkeit nach einer Übergangsbleibe umschauen. Gesagt getan, Browser geöffnet und Craigslist aufgerufen (hier in den USA übrigens mindestens genauso Populär wie Ebay, Amazon und Wikipedia) - und da war dann auch schon ein wunderschön passendes Angebot für eine Wohnung auf der anderen Strassenseite. Die Wohnung sollte aus familiären Gründen für zwei Wochen zwischenvermietet werden, war im Grossen und Ganzen okay - aber recht leer. Wie sich später rausstellen sollte, haben wir nicht zu unrecht jederzeit mit dem Eintreffen einer SWAT-Einheit gerechnet - aber dazu später...
Eines schönen Tages war unser Toilettenspülung wohl langweilig, und so beschloss sie, sich selbständig zu machen, was als reissender Strom durch unser Wohnzimmer in die Küche endete. Schöner Schlammassel. Als erfahrener Hausmann habe ich natürlich sofort den Putzlumpen geschwungen und Nico angewiesen den Wischmop zu bedienen. Nach einer halben Stunde harter Arbeit war die Wohnung wieder halbwegs trocken und ich unter der Dusche - als es plötzlich an der Tür klopfte. Die SWAT-Einheit in Gestalt der Janitorette machte uns halbwegs freundlich, aber mit Nachdruck darauf aufmerksam, dass sie uns sofort die Schlüssel abnehmen und uns auf die Strasse setzen könnte - weil momentan kein Mensch für das Appartment Miete bezahlt. "So that's the Aloha Spirit?..." Irgenwie kommt mir das bekannt vor... Glücklicherweise konnten wir mit der Dame eine entgeltfreie Gnadenfrist aushandeln und gleichzeitig früher in die neue Bleibe wechseln.

Umzug #2

Die ersten Tage in der neuen Wohnung waren recht chaotisch - zum einen, weil die alten WG-Einwohner am zusammenpacken und gleichzeitig die Wohnung offiziell an die Hausverwaltung übergeben musste (was sich schwierig darstellt, wenn die neuen Mieter teilweise schon eingezogen sind), zum anderen, weil noch das ein oder andere Fest mehr oder weniger ausschweifend gefeiert wurde. Inzwischen ist nur noch Mattes von der alten WG-Besatzung übrig, der wird aber Morgen gen Heimat aufbrechen. Waikinici hat sich bereits am Montag-Vormittag tränenreich nach Hause verabschiedet - und somit hätte meine Mitbewohnerschaft eigentlich aus Philipp, Michelle und Jeanette bestehen sollen. Doch nachdem Philipp nach einer Woche das Sprechen gelernt hat, hat er es sich auch schon anders überlegt und uns ans Herz gelegt so schnell wie Möglich ausziehen zu wollen. Somit bin ich nun Hahn im Korb und wir dürfen ab nächster Woche Jeanney als neue Mitbewohnerin begrüssen...

HPU

Alter Schwede, das habe ich mir lockerer vorgestellt! Ich glaube ich hatte das verdammte Glück, dass ich - zumindest in vieren meiner fünf Kurse - die engagiertesten Professoren der Insel zugelost bekommen hab. In "Exploring Film" darf ich mich momentan mit einer Rede Hitlers, der Kunst im Dritten Reich und Leni Riefenstahl auseinandersetzen, in "Intercultural Communication" durfte ich in der ersten Woche zwei Tests über zwei ca. 30-seitige Kapitel schreiben, in "International Marketing" habe ich heute den ersten Test über zwei Kapitel hinter mich gebracht und in "International Business Management" hat kein Mensch mehr nen Überblick bei all den Hausaufgaben. Da kommt es mir schon sehr entgegen, dass sich die Topics der "Advertising"-Klasse eher mit den Themen der Boulevardpresse als denen der Anzeigengestaltung spiegeln.

Unpraktischerweise hat jetzt auch noch meine Digi-Cam seinen Geist aufgegeben, was auch der Grund dafür ist, dass es hier ein bisschen fad aussieht... Trotzdem gibt es im Fotoalbum Bilder von Kamerakind Jeanette über unserem Ausflug zur Magnum-Villa am letzten Wochenende... Zusammenfassung: Anwesen geschlossen und ein bisschen verkommen. Hatte seine besten Tage ja auch vor meiner Zeit, der gute alte Tom Selleck.

Jan 22, 2007

Konsum I

Hello again... Da hier ja mal wieder was passieren muss und ich schon lange ganz gross mit meiner Rubrik "Konsum" starten wollte, hier nun der erste Eintrag mit einem wahren Feuerwerk der Geschmacksverirrung:

1.: Ben & Jerry's Chubby Hubby Ice Cream (Fudge-Covered Peanut Butter-Filled Pretzels in Vanilla Malt Ice Cream Rippled with Fudge & Peanut Butter)...wer jetzt denkt, die "Pretzeln" seien irgendein Gebäck... weit gefehlt! Ben und Jerry werfen da höchstpersönlich gesalzene und mit Erdnussbutter gefüllte Laugenbretzelstückchen rein. Ziemlich waghalsiges Unterfangen, das ich natürlich ausprobieren musste. Eine riesen Herausforderung für die Geschmacksnerven und... ich lebe noch! Das nächste Mal halte ich mich dann wohl doch lieber an die Sorten "Half Baked" oder "The Godfather". Wer wissen will, was Ben & Jerry noch so alles zusammenmischen, kann sich hier austoben: so there's more to come...

2.: Jazz Diet Pepsi Strawberry & Cream


Natürlich fällt dem aufmerksamen Leser zuallererst der überaus gut sortierte Kühlschrank auf, doch nun darf ich darum bitten die ganze Aufmerksamkeit auf die mittlere Flasche zu lenken. Jazz Diet Pepsi Strawberry & Cream. Schmeckt irgendwie... süss! Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendjemand in einem Blindtest die "gewollte" Geschmacksrichtung erraten kann, aber vielleicht ist das ja genau die Alternative zu sauren Gurken mit Sahne, die die werdende amerikanische Mutter gesucht hat! Was mich an dieser Stelle beängstigt, ist die Frage, warum ich gerade mein drittes Glas trinke - und die Tatsache, dass noch die Sorte Black Cherry - French Vanilla auf mich wartet. Vielleicht sollte ich das Zeug mal mit dem Kahlua kombinieren!? Die Sonne ist ja auch schon fast unten...

Jan 9, 2007

Big Island (Island of Hawaiʻi)

Aloha! Gestern sind wir von unserem Big Island Trip nach Hause gekommen. War alles ziemlich beeindruckend... Aber eins nach dem anderen:


Tag I - Früh aufstehen, Strände entdecken, Felszeichnungen und Campgrounds suchen

Nachdem wir trotz beinahe vergessenem Führerschein, schläfrigem Norweger mit aufregender Schuhmode, einem abgelegenen Terminal für unsere Billigairline und vorverlegtem Flug viel zu früh am Flughafen waren und den dortigen Kiosk seiner offiziell noch nicht einmal produzierten Sandwiches entledigten (das Produktionsdatum wurde offensichtlich völlig willkürlich gewählt), stiegen wir in eine unglaublich kleine Maschine, um nach Kailua-Kona zu fliegen. Glücklicherweise hat Eirik während dem Flug den Reiseführer studiert und festgestellt, dass ohne Allradantrieb auf Big Island recht wenig zu reißen ist. Nach der Ankunft wurde also bei Alamo ein 4WD-Upgrade geordert, welches eigentlich auch recht erschwinglich war. Unseren Chevy Trailblazer haben wir dann bei Walmart und Safeway vollgepackt und sind Richtung Norden aufgebrochen.

Nach einem kleinen Happen am nächstbesten Strand ging es weiter zu einer riesigen Lavalandschaft, die nach ca. 3km in einer grünen Oase endete. Dem Reiseführer zufolge waren wir hier in einem Schnorchelparadies angekommen, Wetter und Wellen machten das aber zu einem schwierigen Unterfangen, also haben wir die Gegend erkundet... und nach einem 20-minütigen Marsch über Lavasteine (natürlich bestens ausgerüstet mit Flip-Flops und Badeshorts) einen Traumstrand mit scharfen Hühnern gefunden. Laut Eirik war hier auch eine Schildkröte in den Wellen zugange - für mich sah das aber eher nach einem alten Schuh aus... (Vielleicht doch ab und an die Brille tragen?). Achja, und nochwas ist passiert: aufgrund der grossen Nachfrage: der Handstand! Fast professionell...

Danach stand die Suche nach Felszeichnungen auf der Agenda. Alles was wir gefunden haben war aber nur ein Golfplatz mit einem kurzen Rundgang durch Lavasteine und Fischteiche. Trotzdem schön...

Ungefähr genauso erfolgreich gestaltete sich die Suche nach einem Platz zum Übernachten. Nichts zu machen ohne State-Permission - erfuhren wir ziemlich schroff von einem Aufseher am Spencer Beach Park (Zitat Eirik: "So that's the aloha spirit? It's a kiss my ass spirit!" Wunderschön.). Letztendlich haben wir uns dann aber doch ohne offizielle Erlaubnis an einem Platz ohne Aufsicht niedergelassen - und nachdem Nico den Autoschlüssel verloren hat (der glücklicherweise nach einer ca. 1-stündigen Suche in Domis Seesack aufgetaucht ist - keine Ahnung, wie so was passieren kann!?) wurde das Zelt aufgeschlagen. Problematisch war nur der Sturm... Ich habe vorgezogen meinen Fahrersitz nicht zu verlassen. Zum Frühstück gab’s dann Wal, zwar nur zu sehen und auch nur in Form zahlreicher Fontainen, trotzdem ein guter Start in den Tag...

Tag II - Endlose Highways und menschenleere Landschaften, Waipi'o Valley, BBQ und ...Regen!

Heute ging es nach dem Aufstehen Richtung Ostküste ins Waipi'o Valley (Tal der Könige), das als "spirituelles Herz des alten Hawaii" gilt. Zufahrt zu dem Tal gibt es aber nur mit Allradantrieb - Grund: 240m Höhenunterschied in 1,5km und keine Brücken in dem von Flüssen durchzogenen Tal. Für mich als alten Offroadhasen kein Problem: Videobeweis!

Neben dem Fahrspaß gab es noch 600m hohe Wasserfälle, wunderschöne Flüsse, Wälder, Wiesen, wilde Pferde und einen ziemlich beeindruckenden schwarzen Strand.

Belohnung war ein BBQ an einem recht unspektakulären Grillplatz mit leichten Steaks. Übernachtet wurde danach kurz vor Hilo, ein kuscheliges Fleckchen Erde mit den meisten Regentagen der USA - bekannt als einer der nassesten Orte der Welt - und nein, wir wurden nicht verschont! Trotzdem wurde das Zelt unter einem Dach aufgestellt und schön in Nicis Geburtstag reingefeiert...

Tag III - Wetterumschläge im Stundentakt, Hilo, Akaka und Rainbow Falls, kalte Smoothies und heiße Lava

Nachdem Eirik kommentarlos das Lunchpaket geschnürt hat ging es los nach Hilo, den Wal Mart (Wanderschuhe für $15) und die örtlichen Wasserfälle besuchen. Am beeindruckendsten waren die Rainbow Falls - überraschenderweise mit Regenbogen. Danach gab es entlang der Hilo-Scenic-Route auf Empfehlung leckere Smoothies bei Whats Shakin (Zutaten aus dem eigenen Garten!). Nach einem kurzen Abstecher zur Bucht des botanischen Gartens ging es zum Highlight des Trips...

Auf Anregung zweier Kalifornier (die uns nebenbei noch ganz andere Sachen andrehen wollten) haben wir uns erst am Nachmittag auf den Weg zum Hawaii Volcanoes National Park gemacht. Nach dem Sonnenuntergang und einer deftigen Nachtwanderung durch erstarrte Lavabrocken waren wir an einer Klippe aus Lava und dem letzten legalen Aussichtspunkt angekommen. Der Weg war zuerst durch kleine Reflektoren auf den Lavabrocken gekennzeichnet, diese wurden später durch insgesamt 7 Blinklichter ersetzt, die ca. im Abstand von einem Kilometer standen. Die Blinklichter wiederum wurden dann durch ein schier unendliches Seil ersetzt, an dessen Ende wir nach einem ziemlich stürmigen Regenschauer am besagten "Aussichtspunkt" angelangt sind. Hier waren wir aber immer noch ca. eine Meile vom Lavastrom entfernt... Natürlich haben wir uns damit nicht zufrieden gegeben, da ca. eine halbe Meile entfernt noch Rauch zu sehen war ("da is noch Suppe da!!!"). Inzwischen haben die Wolken den Mond freigegeben, so konnten wir den Weg teilweise ohne Taschenlampen zurücklegen - und es hat sich gelohnt, wir standen letztendlich an einer Klippe, die ca. 300m von einem im Meer mündenden Lavastrom entfernt war. Einfach unbeschreiblich, sogar die ca. 800 bis 1200°C. konnte man spüren... die ca. 16 Meilen und 6,5 Stunden am nächsten Morgen auch - zumal die Nacht wegen Müdigkeit und der Wetterlage im Auto verbracht wurde - zu viert.

Tag IV - Südlichster Punkt der USA, schwarzer und grüner Sandstrand und endlich wieder ein Bett

Nach der recht kurzen und nassen Nacht im Auto auf irgendeinem Krankenhausparkplatz wurde der Black Sand Beach begutachtet, von da aus haben wir uns in Richtung Süden aufgemacht. Angekommen sind wir am südlichsten Punkt der USA, der laut Karte gleich neben dem Green Sand Beach lag. Doch weit gefehlt. Zwischen dem Ende der Straße und dem Strand lagen ca. 2 Meilen Felsen, Gras und Matsch. Eigentlich hatten wir schon aufgegeben als zwei Locals in einem Toyota Pick-Up mit Monsterreifen vorbei kamen, auf unsere Frage bekamen wir ein "It's only twenty minutes away, you've got a 4WD, just keep going!". Zumindest die Monsterreifen hätten uns stutzig machen müssen, denn der Weg war mehr als beschwerlich - und irgendwann mussten wir dann auch unseren geliebten T-Blazer in beeindruckender Pose zurücklassen. Glücklicherweise waren es von hier aus aber auch nur noch ca. 600m zum äußersten Ausläufer der Bucht des Green Sand Beach. Gar nicht mal soo grün, aber eine wunderschöne und einsame Bucht mit türkisem Wasser und traumhaften Wellen. Natürlich wurden die Wellen wagemutig bezwungen, bevor es zurück ans Auto ging. Zur Abwechslung schlug noch einmal das Wetter um und wir machten uns auf den Weg zurück nach Kailua-Kona, wo wir uns vor dem Rückflug für gerade mal $30 ein Hostel mit Jacuzzi und echten Matratzen genehmigten. Prost.

Alle Bilder wie immer hier: Fotoalbum!

Jan 4, 2007

Diamond Head State Monument



Aloha! Hawai'i zeigt sich zur Zeit nicht durchgehend von der Sonnenseite. Will heissen, dass es Vormittags und Abends leichte Schauer gibt. Der Regen ist ziemlich eigenartig hier, es kommen keine Tropfen, sondern eher Streifen vom Himmel. Ich hab' aber ein bisschen das Gefühl, dass ich der Einzige bin, der sich bisher darüber Gedanken gemacht hat...
Zurück in Medias Res: aufgrund der angesprochenen Wettersituation haben wir beschlossen den Diamond Head zu besteigen. Selbiger ist ein Vulkankrater, der sich am Rand von Waikiki erhebt und früher wohl auch als Verteidigungsbastion der Insel genutzt wurde. Natürlich kam die Sonne wieder raus, als wir uns auf den Weg gemacht haben, was den Aufstieg ziemlich schweisstreibend gestaltet hat. Nach einer ca. einstündigen Wanderung über teilweise abendteuerliche Pfade, durch Tunnel und ehemalige Bunker wurden wir aber mit einem ziemlich beeindruckenden Ausblick entschädigt. Aber seht selbst: FOTOS!
Unten angekommen bekamen wir den Beweis, dass die Army Base am Fuß des Diamond Head noch immer in Betrieb ist: Zwei Hubschrauber hielten ein Manöver ab, dessen Sinn und Zweck nicht wirklich ersichtlich war. Jedenfalls wurde uns der Weg versperrt und wir konnten das Spektakel verfolgen... Wahnsinn!-)
In ziemlich genau 6 Stunden wird schon wieder der Wecker klingeln... Unser Flieger nach Big Island hebt um 7:30 Uhr ab. Dort werden wir (Domi, Nico, Eirik und meine Wenigkeit) 4 Tage die Insel mit Zelt und Mietwagen erkunden... Meine Ziele: Schildkröten, Lava und vielleicht sogar Delphine sehen. Ich mach mich jetzt ans Packen! Bis denn dann...
Posted by Picasa

Dec 29, 2006

@SandyBeach

Hello again...

Vorgesten haben wir uns auf den weiten Weg zum Sandy Beach gemacht. Wirklich ein Traum: endlich mal kein überlaufener Strand, wie hier in Waikiki, und... WELLEN! Haben uns Mitch Buchannon-like völlig übermütig in selbige gewofen und sind dafür gleich mal schallend vom Meer ausgelacht worden. Ziemlich unglaubliches Gefühl von so einer Welle gepackt und völlig hilflos nach unten gedrückt zu werden. Resultat meinerseits waren Schürfwunden am rechten Arm und der Brust. Kommt aber gut an, wenn man es als Shark-Attack oder Surfer-Verletzung verkauft. War aber alles halb so schlimm und letztendlich ein Riesenspaß. Sehr beeindruckend ist übrigens auch, was die Bodyboarder in den Wellen veranstalten. Weitere Eindrücke wie immer auch in meinem Fotoalbum.

Seit gestern hat uns das Wetter leider ein wenig im Stich gelassen. Haben uns dann die Zeit im Waikele Outlet Center vertrieben, wo man unter anderem Thommy Hilfiger Pullys für $10 erstehen konnte. Kann man ja immer brauchen, so einen kuscheligen Wollpulli, hier auf Hawaii!-)

Hier übrigens noch meine aktuelle Adresse (wird sich aber wahrscheinlich Ende Januar wieder ändern) und meine Handynummer, auf der ich für gar nicht soo viel Geld zu erreichen bin:

225 Kaiulani Street, Suite 803
Honolulu, HI 96815

Mobile: 001 808 226 806 5

Dec 24, 2006

Angekommen...


Aloha! Wie ihr seht bin ich gut angekommen und schon unglaublich in Weihnachtsstimmung. Naja, Weihnachtsstimmung kommt nicht wirklich auf, aber wie Ihr seht, arbeiten wir daran... Ansonsten ist Hawaii echt ein Traum. Das Wetter ist wunderschön und die Sonne strahlt den ganzen Tag (fast - sie geht schon gegen 18 Uhr unter), dazu kommen natürlich noch die riesigen Shopping-Malls und fast schon zu lockere Hawaiianer (Anmerkung eines Indigenes zu meiner guten alten Aldi-Sonnencreme und meinem Teint: "What have you got there, buddie? Sunblocker 86?"). Erste Eindrücke findet Ihr in meinem Fotoalbum

Dec 21, 2006

SeoulStopOver

Riesenstress die letzten Tage: Wohnung ausräumen, packen, Auto abmelden und, und, und! ...und nach meinem eigentlich gar nicht so stressigen Flug befinde ich mich inzwischen in der "Transferlounge" im Flughafen Seoul / Incheon. Ich habe mir hier eine kuschelige Sofaecke ausgespäht, schön den Schleppi aufgeklappt und die Beine hochgelegt. Kurze Zeit später kam dann aber auch schon eine Horde Rentiere, Elfen, Weihnachtsmänner und ein Schneemann hier rein. Bis vor kurzem haben die noch völlig übermotiviert zwischen all den Duty Free Shops Bonbons verteilt - da ich bis zum Entdecken meiner Sofaecke ziemlich ziellos umhergeirrt bin, konnte ich ganze 4 Stück abstauben. Jedenfalls scheinen die Weihnachtskoreaner inzwischen Pause zu haben - und so habe ich nun das Glück meine Sofaecke mit 5 Rentieren und einem Weihnachtsmann teilen zu dürfen. Eines der Rentiere starrt völlig ungeniert in meinem Bildschirm, was mich irgendwie dabei hemmt die "Überraschungs-Abschiedstour" in Worte zu fassen. Ich hoffe einfach mal, dass Yo das übernehmen wird - immerhin weiß er als Einziger noch alles und hat sich diese Bürde schon selbst auferlegt... Von meiner Seite aus sprechen Bilder mehr als tausend Worte:



Werde in ca. zwei Stunden den Flieger nach Hololulu besteigen, über die Datumsgrenze jetten und so in -11,5 Stunden ankommen. Freu mich schon wie Schneekönig und bin eigentlich noch ziemlich fit - trotz all dem Durcheinander mit den Zeitzonen. Dann bis denn dann...